Sammeln, teilen, schenken, finden, borgen, tauschen.

Wer seine Blase wieder erfolgreich betritt, darf sich erneut den schönen Dingen des Lebens hingeben. Zum Beispiel: Teilen und Selbstversorgen!

Über die Jahre wurde mir schrittweise klar, dass Besitz irgendwo zwischen nutzlos und egal rangiert. Das war nicht immer so… Früher wollte ich auch die coole Klamotte, dass neue Handy. Nicht mehr – bloß gut! Wie viel Unglück bleibt mir erspart! Wie viel Geld bleibt mir am Ende des Monats! Wie viel Leid erspare ich der Umwelt und den kleinen indischen Kindern!

Hier ist nun alles gebraucht, getauscht, geschenkt oder geborgt. Hier eine Liste unserer Quellen:

Flohmarkt – alle Klamotten (95% mindestens) sind gebraucht erstanden. Kindersachenflohmärkte hier in Dresden sind vielzähligen und meist ergiebig. Der Ladies Fashion Flohmarkt versorgt uns zweimal im Jahr mit Damenmode. Bisher bin ich immer fündig geworden. Meistens sind die Leute nett und großzügig und freuen sich einfach nur, sich selbst und ihren Haushalt entlastet zu haben.


Share und care Gruppe auf Facebook
– hat immer mal wieder was Brauchbares und findet dankbare Abnehmer für Bücher, Möbel, Kleidung, Spenden an Flüchtlinge oder Heime. Gibt’s in fast jeder Stadt und hat, abgesehen von dem sozialen Netzwerk an sich, keine Nachteile.

Netzwerk – Ihr habt Freunde. Die haben Freude. Es schadet nie zu fragen. Whatsapp Gruppen helfen Zeugs in der Nähe zu verteilen oder nach Leihgaben zu fragen. Funktioniert in Muttigruppen hervorragend!


Ebay
Kleinanzeigen – versorgt mich regelmäßig mit Kinderkleidung, Stoffwindeln, Fahrrädern. Immer erobern ersten Blick wert bevor man losgeht und neu kauft.

Nachbarschaft
 und das ist wichtig, funktioniert nur auf Gegenseitigkeit. Wir haben das große Glück und wohnen über den besten Freunden. Da wird alles geteilt. Mehl, Garn, Werkzeug, Abholen und Hinbringen, Einkaufen, Kinder… Alles!

Mundraub.de – verrät die Location unzähliger Obstbäume und anderer freier Leckereien. Siehe oben Giersch.

Pumpipumpe – schickt dir kostenlos Sticker für deinen Briefkasten, die der Welt und vor allem deinen Nachbarn verraten, was du so zu borgen hast. Großartige Idee – bisher kam noch niemand auf mich zu. Hier spielt offensichtlich die Wohngegend eine Rolle.


El Tauscho
– ist ein Regal, dass von jeden befüllt und geleert werden kann. Steht meistens in netten, dicht besiedelten Gegenden und ich will auch einen! In unserer Gegend stellen die Leute schon ihr Zeugs auf und nicht in die Mülltonne, wenn sie vermuten, dass da noch jemand Interesse dran haben könnte. Der Anfang ist gemacht – ich plane das zu vertiefen, muss aber Genehmigung und Ort finden.

Macht mit! Tauscht! Redet! Schenkt! Borgt! Revolutioniert! Liebevoll!

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